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Ardina - Das Fuchsmagiermädchen

Donnerstag, Juli 29, 2021 (0) kommentare | schreiben?

Kinderlachen hörte man in dem Räumen des kleines Hauses. Kinder spielten, während die Mutter unten in der Küche am Kochen war. Der Vater, wie jeden Tag, auf der Arbeit. Ein kleines Mädchen, im Alter von vielleicht grade mal 3-4 Jahren, tappste in die Küche. Freudig trottete das Mädchen auf die Mutter zu. Sie lachte, schlang die Arme um das Kind. Hob sie hoch. Wuschelte dem Kind durch den Kopf. Magie durchflutete das Haus. „Irgendwann meine Kleine wirst du auch Magie beherrschen!", sagte diese.

So vergingen Tage, Wochen, Monate und Jahre. Das Mädchen wurde älter, größer, hübscher. Ihr Fell und Haar war weicher als dies ihrer Geschwister, da diese es mehr pflegte. Ihre Ohren waren kleiner als der ihrer Geschwister. Ardina mochte hübsche Dinge, mochte Ordnung, mochte Sauberkeit. So war es nicht verwunderlich das sie ihrer Mutter im Haushalt half, wären ihre andere Geschwister lieber draußen tobten und Unfug trieben. Zudem liebte das Fuchsmädchen es zu lesen und Geschichten zu hören. Aber es gab auch die Schattenseite der Familie. Ihre Familie wurde irgendwann verachtet und zogen sich am Rande der kleinen Stadt zurück. Ihr Vater ist in Ungnade gefallen. Bei einen seiner Jobs starb eine Frau, obwohl diese hätte gerettet werden können. Ihr Vater danach nicht mehr der selbe, vertiefte sich immer mehr in die Magie. Lernte neue Sprüche, kaufte neue Zauberbücher. Vergrub sich immer mehr in seine Bibliothek. Es ging soweit, das er den Raum gar nicht mehr verließ. Nach Wochen der Isolation, fand man den Vater vor einem Buch wieder, tot.

So vergingen wieder einige Jahre. Ardina, mitlerweile 17 Jahre, hatte die Vorfälle in der Vergangenheit schon vergessen. Sie half einigen Bauern in der Umgebung bei ihrer Ernte oder verkaufte Sachen auf dem Markt. Doch noch immer war ihre Neugierde im Haus der Raum ihres Vaters. Doch sie durfte nicht hinein. Ihre Mutter erlaubte es ihr nie. Doch sie gab die Hoffnung nie auf.

Eines Tages, ihre Mutter war unterwegs um Sachen zu erledigen, nahm sie den Versuch und ging in den Raum. Alles sah wie damals aus. Nur gabs hier meterhohe Staubschichten. Sie schlenderte durch den Raum, strich über den ein oder anderen Buchrücken, schlug auch das ein oder andere Buch auf, ehe sie zum Schreibtisch hinüber ging. Dort lag ein Buch im schwarzem Band und die Seiten schon mehr als vergilbt und abgenutzt. Sie öffnete es, las darin und dann weiteten sich ihre Augen.

Sie rannte, rannte vom Hause weg. Tränen flossen ihr übers Gesicht. Der Schock ihre Mutter an der Türe gesehen zu haben war zu viel. Dann eine kleine Explosion, dann ein Geschrei. Das Haus brannte. Brannte lichterloh und sie rannte. Rannte durch Seitenstraßen. Sie fiel, fiel auf den dreckigen Boden der Straßen und weinte. Ihr war kalt und sie hatte Hunger. Doch sie wollte nicht aufgeben und suchte nach Leuten, die ihr helfen konnten. Und dennoch fühlte sie etwas unangenehmes an ihrer Seite.

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